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Elternunterhalt 2026 – Wer zahlt, was bleibt?

Wenn Eltern pflegebedürftig werden, fragen sich viele Kinder: „Muss ich zahlen – und wie viel?“ Die gute Nachricht: Die neuen Regelungen schützen Kinder stärker als je zuvor.
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Wer überhaupt zahlen muss

Seit 2020 gilt: Kinder sind erst ab einem Bruttojahreseinkommen von über 100.000 € zur Zahlung verpflichtet. Alles darunter bleibt unangetastet. Beispiel: Anna verdient 78.000 € im Jahr – sie muss keinen Cent für den Pflegeheimaufenthalt ihrer Eltern zahlen. Tipp: Nur das eigene Einkommen zählt – das Gehalt des Ehepartners wird nicht berücksichtigt.
Elternunterhalt Freibeträge

Selbstbehalt – was bleibt mir?

Ab 2026 gilt: Wer zahlen muss, darf trotzdem genug zum Leben behalten. Person Mindest - Selbstbehalt Kind: 2.650 €/Monat Ehepartner/Schwiegerkind: 2.120 €/Monat Einkommen, das über diesen Beträgen liegt, ist nicht automatisch voll pfändbar – etwa 70 % bleiben geschützt. So ist sichergestellt, dass Kinder ihre eigenen Lebenshaltungskosten weiterhin decken können. Praxisbeispiel: Max verdient 110.000 €/Jahr. Nach Abzug des Selbstbehalts und Schutzes von 70 % bleibt ihm oft nur ein kleiner Teil seines Einkommens für den Elternunterhalt – er behält also den Großteil für sich.

Vermögen & Altersvorsorge – was bleibt

unangetastet

Kinder dürfen ihre Altersvorsorge und notwendiges Vermögen schützen: Altersvorsorge: ca. 5 % des Bruttojahreseinkommens pro Berufsjahr Eigenheim oder Eigentumswohnung: geschützt, wenn selbstbewohnt Notfall-Rücklagen: angemessenes Polster bleibt unangetastet Beispiel: Lisa hat eine selbstgenutzte Wohnung – diese wird nicht für den Elternunterhalt herangezogen.

Pflegefall & Sozialhilfe

Das Sozialamt greift nur dann ein, wenn: 1. Eltern die Pflegekosten selbst nicht tragen können 2. Pflegekasse, Rente und eigenes Vermögen nicht reichen 3. Kinder über 100.000 €/Jahr verdienen Alles andere bleibt in der Praxis oft ohne Folgen für die Kinder.

Rechtsprechung – Selbstbehalt steigt

Gerichtsurteile zeigen: In Einzelfällen liegt der tatsächliche Selbstbehalt deutlich höher, oft zwischen 5.000–5.500 € netto. Das schützt die eigene Lebensführung noch stärker – gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten.

Praxisbeispiele zusammengefasst

Einkommen unter 100.000 €: keine Unterhaltspflicht Einkommen über 100.000 €: nur der Teil, der nach Selbstbehalt und Freibeträgen übrigbleibt Eigene Immobilie / Altersvorsorge: bleibt unangetastet

Fazit

Die neuen Regelungen, auch für 2026, entlasten Kinder deutlich: Über 90 % der Kinder müssen gar keinen Unterhalt zahlen. Wer zahlen muss, behält dank hoher Selbstbehalte den Großteil seines Einkommens. Vermögen und Altersvorsorge sind weitgehend geschützt. So können Kinder sicherstellen, dass sie ihre Eltern unterstützen, ohne selbst in finanzielle Engpässe zu geraten.

Hinweis:

Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit übernommen werden. Für eine verbindliche Bewertung empfehlen wir die Beratung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2025

Was sind Freibeträge beim Elternunterhalt?

Freibeträge schützen das Einkommen und Vermögen des unterhaltspflichtigen Kindes. Dazu gehören der Selbstbehalt, Wohnkosten, Altersvorsorge, Rücklagen und weitere Abzüge, damit der eigene Lebensunterhalt gesichert bleibt."

Wie hoch ist der Selbstbehalt 2026?

Der Selbstbehalt beim Elternunterhalt liegt 2026 bei 2.650 Euro monatlich inklusive Warmmiete.

Welche Vermögenswerte sind geschützt?

Geschützt sind z. B. die selbstgenutzte Immobilie, ein Notgroschen, angemessene Altersvorsorge, Rücklagen für Reparaturen, Haushaltsführung und Notfälle. Diese Vermögenswerte müssen nicht für den Elternunterhalt eingesetzt werden."
Rechner Elternunterhalt
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Elternunterhalt 2026 – Wer

zahlt, was bleibt?

Wenn Eltern pflegebedürftig werden, fragen sich viele Kinder: „Muss ich zahlen – und wie viel?“ Die gute Nachricht: Die neuen Regelungen schützen Kinder stärker als je zuvor.
Elternunterhalt Freibeträge

Wer überhaupt zahlen muss

Seit 2020 gilt: Kinder sind erst ab einem Bruttojahreseinkommen von über 100.000 € zur Zahlung verpflichtet. Alles darunter bleibt unangetastet. Beispiel: Anna verdient 78.000 € im Jahr – sie muss keinen Cent für den Pflegeheimaufenthalt ihrer Eltern zahlen. Tipp: Nur das eigene Einkommen zählt – das Gehalt des Ehepartners wird nicht berücksichtigt.

Selbstbehalt – was bleibt mir?

Ab 2026 gilt: Wer zahlen muss, darf trotzdem genug zum Leben behalten. Person Mindest - Selbstbehalt Kind: 2.650 €/Monat Ehepartner/Schwiegerkind: 2.120 €/Monat Einkommen, das über diesen Beträgen liegt, ist nicht automatisch voll pfändbar – etwa 70 % bleiben geschützt. So ist sichergestellt, dass Kinder ihre eigenen Lebenshaltungskosten weiterhin decken können. Praxisbeispiel: Max verdient 110.000 €/Jahr. Nach Abzug des Selbstbehalts und Schutzes von 70 % bleibt ihm oft nur ein kleiner Teil seines Einkommens für den Elternunterhalt – er behält also den Großteil für sich.

Vermögen & Altersvorsorge – was

bleibt unangetastet

Kinder dürfen ihre Altersvorsorge und notwendiges Vermögen schützen: Altersvorsorge: ca. 5 % des Bruttojahreseinkommens pro Berufsjahr Eigenheim oder Eigentumswohnung: geschützt, wenn selbstbewohnt Notfall-Rücklagen: angemessenes Polster bleibt unangetastet Beispiel: Lisa hat eine selbstgenutzte Wohnung – diese wird nicht für den Elternunterhalt herangezogen.

Pflegefall & Sozialhilfe

Das Sozialamt greift nur dann ein, wenn: 1. Eltern die Pflegekosten selbst nicht tragen können 2. Pflegekasse, Rente und eigenes Vermögen nicht reichen 3. Kinder über 100.000 €/Jahr verdienen Alles andere bleibt in der Praxis oft ohne Folgen für die Kinder.

Rechtsprechung – Selbstbehalt

steigt

Gerichtsurteile zeigen: In Einzelfällen liegt der tatsächliche Selbstbehalt deutlich höher, oft zwischen 5.000–5.500 € netto. Das schützt die eigene Lebensführung noch stärker – gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten.

Praxisbeispiele

zusammengefasst

Einkommen unter 100.000 €: keine Unterhaltspflicht Einkommen über 100.000 €: nur der Teil, der nach Selbstbehalt und Freibeträgen übrigbleibt Eigene Immobilie / Altersvorsorge: bleibt unangetastet
Rechner Elternunterhalt

Was sind Freibeträge beim

Elternunterhalt?

Freibeträge schützen das Einkommen und Vermögen des unterhaltspflichtigen Kindes. Dazu gehören der Selbstbehalt, Wohnkosten, Altersvorsorge, Rücklagen und weitere Abzüge, damit der eigene Lebensunterhalt gesichert bleibt."

Wie hoch ist der Selbstbehalt 2026?

Der Selbstbehalt beim Elternunterhalt liegt 2025 bei 2.000 Euro monatlich inklusive Warmmiete. Änderungen für 2025 sind derzeit nicht vorgesehen.

Welche Vermögenswerte sind geschützt?

Geschützt sind z. B. die selbstgenutzte Immobilie, ein Notgroschen, angemessene Altersvorsorge, Rücklagen für Reparaturen, Haushaltsführung und Notfälle. Diese Vermögenswerte müssen nicht für den Elternunterhalt eingesetzt werden."

Fazit

Die neuen Regelungen, auch für 2026, entlasten Kinder deutlich: Über 90 % der Kinder müssen gar keinen Unterhalt zahlen. Wer zahlen muss, behält dank hoher Selbstbehalte den Großteil seines Einkommens. Vermögen und Altersvorsorge sind weitgehend geschützt. So können Kinder sicherstellen, dass sie ihre Eltern unterstützen, ohne selbst in finanzielle Engpässe zu geraten.

Hinweis:

Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit übernommen werden. Für eine verbindliche Bewertung empfehlen wir die Beratung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2025
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