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Wohnvorteil beim Unterhalt – Berechnung,

Beispiele & Rechner

Grafik Haus
Wenn nach einer Trennung ein Partner weiterhin im gemeinsamen Eigenheim lebt, entsteht ein finanzieller Vorteil – der sogenannte Wohnvorteil. Er beschreibt die ersparte Miete und wirkt sich direkt auf die Unterhaltshöhe aus.

Was bedeutet der Wohnvorteil?

Der Wohnvorteil ist der Betrag, der als Miete gezahlt werden müsste, tatsächlich aber entfällt. Er wird bei der Berechnung von Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt berücksichtigt, um die wirtschaftliche Lage beider Partner fair abzugleichen. Kurz gesagt: Wer mietfrei im Eigentum wohnt → erhält ein höheres unterhaltsrelevantes Einkommen.

Wie wird der Wohnvorteil berechnet?

Der Wert richtet sich nach dem Mietpreis einer vergleichbaren Wohnung. Wichtige Kriterien: Größe und Zustand der Immobilie Lage und regionale Vergleichsmieten Ausstattung energetischer Zustand Während der Trennungszeit wird oft nur der tatsächliche Vorteil angesetzt, nach der Scheidung meist der objektive Mietwert.

Beispielrechnung:

Vergleichsmiete der Wohnung: 900 € Belastungen (Zinsen, nicht Tilgung!): 300 € → Wohnvorteil = 600 € Dieser Betrag wird dem Einkommen hinzugefügt.

Rechner: Wohnvorteil beim Unterhalt

Wohnvorteil- Rechner
Der Rechner zeigt sofort den anrechenbaren Wohnvorteil an.

Häufige Fehler bei der Wohnwertberechnung

Die Tilgung wird fälschlich abgezogen (rechtlich nicht zulässig). Der Wert wird geschätzt statt anhand lokaler Vergleichsmieten ermittelt. Renovierungsstau wird nicht berücksichtigt. Der Wohnvorteil wird zu früh in voller Höhe angesetzt.

FAQ – Wohnvorteil beim Unterhalt

Wird der Wohnvorteil immer berücksichtigt? Ja. Sobald ein Partner mietfrei im Eigentum wohnt, entsteht ein berücksichtigungsfähiger Vorteil. Was ist, wenn das Haus renovierungsbedürftig ist? Dann kann der angesetzte Mietwert geringer ausfallen. Werden Kreditraten vollständig abgezogen? Nein. Nur Zinsen mindern den Wohnvorteil. Tilgung zählt als Vermögensbildung. Gilt der Wohnvorteil auch bei niedrigen Einkommen? Ja. Allerdings darf die Anrechnung keine unzumutbare Belastung darstellen.
Fragen

Rechtlicher Hinweis

Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Für konkrete Fälle wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Letzte Aktualisierung: Dezember 2025
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Wohnvorteil beim Unterhalt

– Berechnung, Beispiele &

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Was bedeutet der Wohnvorteil?

Der Wohnvorteil ist der Betrag, der als Miete gezahlt werden müsste, tatsächlich aber entfällt. Er wird bei der Berechnung von Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt berücksichtigt, um die wirtschaftliche Lage beider Partner fair abzugleichen. Kurz gesagt: Wer mietfrei im Eigentum wohnt → erhält ein höheres unterhaltsrelevantes Einkommen.

Wie wird der Wohnvorteil

berechnet?

Der Wert richtet sich nach dem Mietpreis einer vergleichbaren Wohnung. Wichtige Kriterien: Größe und Zustand der Immobilie Lage und regionale Vergleichsmieten Ausstattung energetischer Zustand Während der Trennungszeit wird oft nur der tatsächliche Vorteil angesetzt, nach der Scheidung meist der objektive Mietwert.
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Häufige Fehler bei der

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Die Tilgung wird fälschlich abgezogen (rechtlich nicht zulässig). Der Wert wird geschätzt statt anhand lokaler Vergleichsmieten ermittelt. Renovierungsstau wird nicht berücksichtigt. Der Wohnvorteil wird zu früh in voller Höhe angesetzt.

FAQ – Wohnvorteil beim Unterhalt

Wird der Wohnvorteil immer berücksichtigt? Ja. Sobald ein Partner mietfrei im Eigentum wohnt, entsteht ein berücksichtigungsfähiger Vorteil. Was ist, wenn das Haus renovierungsbedürftig ist? Dann kann der angesetzte Mietwert geringer ausfallen. Werden Kreditraten vollständig abgezogen? Nein. Nur Zinsen mindern den Wohnvorteil. Tilgung zählt als Vermögensbildung. Gilt der Wohnvorteil auch bei niedrigen Einkommen? Ja. Allerdings darf die Anrechnung keine unzumutbare Belastung darstellen.
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