Schmerzensgeld nach einer misslungenen

Brust-OP – Voraussetzungen, Höhe und

Vorgehensweise

⚖️ Wann besteht Anspruch auf Schmerzensgeld?

Nicht jedes ästhetisch unbefriedigende Ergebnis einer Brustoperation begründet automatisch einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Ein Anspruch kommt insbesondere dann in Betracht, wenn ein ärztlicher Behandlungsfehler, ein Aufklärungsfehler oder eine mangelhafte Nachsorge vorliegt. Typische Beispiele sind: ❌ fehlerhafte Implantatlage ❌ starke Asymmetrien ❌ dauerhafte Narbenbildungen ❌ Infektionen aufgrund unzureichender Behandlung ❌ Verletzungen von Nerven oder Gewebe ❌ fehlende oder unzureichende Risikoaufklärung Gerade bei rein kosmetischen Eingriffen gelten für Ärzte besonders hohe Anforderungen an die Aufklärung des Patienten.
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> Startseite > Schmerzensgeld > Brust OP
Ein Formular, Geld und ein Kugelschreiber liegen auf einem Schreibtisch

Wann liegt ein Behandlungsfehler vor?

Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn die medizinische Behandlung nicht dem anerkannten fachlichen Standard entspricht. Dazu können beispielsweise gehören:

✔️ Fehler während der Operation

falsche Implantatgröße fehlerhafte Implantatposition Verletzungen von Gewebe oder Muskeln mangelhafte Operationsdurchführung

✔️ Fehler bei der Nachbehandlung

verspätete Behandlung von Entzündungen fehlende Kontrollen unzureichende Nachsorge

✔️ Aufklärungsfehler

Patientinnen müssen vor einer Brustvergrößerung umfassend über Risiken informiert werden. Dazu zählen unter anderem: Kapselfibrose Implantatrupturen Narbenbildung Asymmetrien mögliche Folgeoperationen Wurde über wesentliche Risiken nicht aufgeklärt, kann bereits hierin ein haftungsrelevanter Fehler liegen.

Wie hoch kann das Schmerzensgeld ausfallen?

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt immer vom Einzelfall ab. Maßgeblich sind insbesondere: Art und Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung Dauer der Beschwerden Anzahl erforderlicher Nachoperationen sichtbare Entstellungen psychische Belastungen dauerhafte Folgeschäden Je nach Schwere des Fehlers können die zugesprochenen Beträge erheblich variieren.

Welche Ansprüche können zusätzlich bestehen?

Neben Schmerzensgeld kommen weitere Schadensersatzansprüche in Betracht: ✅ Kosten für Korrekturoperationen ✅ Behandlungskosten ✅ Verdienstausfall ✅ Haushaltsführungsschaden ✅ Fahrt- und Pflegekosten ✅ Ersatz zukünftiger Schäden

Wie kann ein Behandlungsfehler nachgewiesen werden?

Der Nachweis erfolgt häufig durch medizinische Gutachten. Wichtige Beweismittel sind: Operationsberichte Arztbriefe Röntgen- und MRT-Aufnahmen Fotos vor und nach der Operation Zeugenaussagen Sachverständigengutachten Je früher Unterlagen gesichert werden, desto besser lassen sich mögliche Ansprüche durchsetzen.

Welche Verjährungsfristen gelten?

Ansprüche wegen eines Behandlungsfehlers unterliegen grundsätzlich der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem 1. der Schaden bekannt geworden ist und 2. die verantwortliche Person bekannt ist oder hätte bekannt sein müssen. In bestimmten Fällen können längere Fristen gelten.

Gutachterverfahren bei der Ärztekammer

Vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann ein kostenloses Gutachterverfahren bei den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern sinnvoll sein. Vorteile: ✔️ außergerichtliche Klärung ✔️ unabhängige Begutachtung ✔️ häufig schnellere Lösung ✔️ geringeres Kostenrisiko

Was Betroffene unmittelbar tun sollten

1️⃣ Medizinische Unterlagen sichern Befunde Arztberichte Operationsprotokolle Rechnungen 2️⃣ Beschwerden dokumentieren Fotos anfertigen Schmerzen und Einschränkungen notieren 3️⃣ Zweitmeinung einholen Eine unabhängige ärztliche Beurteilung kann helfen, mögliche Behandlungsfehler zu erkennen. 4️⃣ Rechtliche Prüfung veranlassen Eine frühzeitige Prüfung erleichtert die Durchsetzung möglicher Ansprüche.

Häufige Fragen (FAQ)

❓ Führt jedes unbefriedigende Ergebnis zu Schmerzensgeld?

Nein. Entscheidend ist, ob ein Behandlungsfehler oder ein Aufklärungsfehler vorliegt.

❓ Wer muss einen Fehler beweisen?

Grundsätzlich trägt die Patientin die Beweislast. Bei groben Behandlungsfehlern können Beweiserleichterungen zugunsten der Patientin bestehen.

❓ Können auch psychische Folgen berücksichtigt werden?

Ja. Depressionen, Angstzustände oder erhebliche seelische Belastungen können bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt werden.

❓ Sind mehrere Folgeoperationen ersatzfähig?

Ja. Erforderliche Korrekturoperationen können Teil des Schadensersatzanspruchs sein.

⚖️ Ausgewählte Urteile zu Behandlungsfehlern bei

Brustoperationen

LG Dortmund, Urteil vom 24.03.2022 – Az. 4 O 280/20 Eine Patientin verlangte Schmerzensgeld nach einer Brustvergrößerung, da die Implantate abgesunken waren („Bottoming-Out-Syndrom“). Das Gericht wies die Klage jedoch ab, weil weder ein Behandlungsfehler noch ein Aufklärungsfehler nachgewiesen werden konnte. Das Sachverständigengutachten sprach für eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche der Patientin. OLG Dresden, Urteil vom 25.10.2007 – Az. 8 U 84/06 Nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten stellte das Gericht fest, dass die gewählte Operationsmethode medizinisch ungeeignet war. Die Implantate waren fehlerhaft platziert worden. Der Patientin standen Schmerzensgeld sowie Ersatz zukünftiger Schäden zu. OLG Dresden, Urteil vom 07.12.2006 – Az. 8 U 43/04 Nach einer fehlerhaften Bruststraffungs- und Brustverkleinerungsoperation musste sich die Patientin weiteren Eingriffen unterziehen. Das Gericht sprach Schmerzensgeld zu und berücksichtigte auch psychische Belastungen bei der Bemessung. OLG Oldenburg, Urteil vom 11.11.1997 – Az. 5 U 47/97 Das Gericht stellte bei einer kosmetischen Brustvergrößerung besonders hohe Anforderungen an die ärztliche Aufklärung. Da es sich um keinen medizinisch notwendigen Eingriff handelte, musste die Patientin umfassend über Risiken informiert werden. Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.03.2017 – Az. VI ZR 605/15 Der Bundesgerichtshof entschied, dass mehrere Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer Operation als ein einheitlicher Schmerzensgeldanspruch zu bewerten sind. Die Höhe des Schmerzensgeldes ist anhand einer Gesamtbetrachtung aller Folgen festzusetzen.

Fazit

Die Rechtsprechung zeigt, dass ein Anspruch auf Schmerzensgeld nach einer misslungenen Brustoperation grundsätzlich möglich ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ein Behandlungsfehler oder ein Aufklärungsfehler nachgewiesen werden kann. Ein bloßes Nichtgefallen des ästhetischen Ergebnisses reicht nach der Rechtsprechung regelmäßig nicht aus.

Schmerzensgeldtabelle bei Behandlungsfehlern an der Brust

Verletzungsfolgen Mögliche Schmerzensgeldhöhe Vorübergehende Beschwerden ohne Dauerschäden 2.000 bis 5.000 Euro Deutliche Asymmetrien und ästhetische Beeinträchtigungen 5.000 bis 15.000 Euro Erforderliche Korrekturoperationen 10.000 bis 25.000 Euro Dauerhafte Narbenbildung und sichtbare Entstellungen 15.000 bis 40.000 Euro Mehrere Folgeoperationen und langwierige Beschwerden 20.000 bis 50.000 Euro Schwere gesundheitliche Folgeschäden oder Nervenschädigungen 30.000 bis 75.000 Euro Besonders gravierende Dauerfolgen mit erheblichen psychischen Belastungen über 75.000 Euro * Die genannten Beträge stellen Orientierungswerte dar und ersetzen keine individuelle rechtliche Beurteilung.

⚖️ Welche Faktoren beeinflussen die Höhe des

Schmerzensgeldes?

Gerichte berücksichtigen insbesondere: ✅ Schwere des Behandlungsfehlers ✅ Anzahl notwendiger Folgeoperationen ✅ Dauer der Schmerzen ✅ Dauerhafte Narben oder Entstellungen ✅ Einschränkungen im Alltag ✅ Psychische Belastungen ✅ Alter der Patientin ✅ Dauerfolgen und zukünftige Beeinträchtigungen
Schmerzensgeld wegen Bandscheibenschaden Bei einem Bandscheibenschaden handelt es sich meistens um einen Bandscheibenvorfall.
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Was sind Behandlungsfehler? Ein Arzt macht sich haftbar, wenn er eine nicht angemessene oder falsche Behandlung durchführt.
Schmerzensgeld wegen Körperverletzung Nicht jeder, der geschlagen wird, kann vom Schläger Schadensersatz und Schmerzensgeld fordern.

Autor: Redaktion AMK-Rechtsportal

aktualisiert: Juni 2026 –

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Schmerzensgeld nach einer

misslungenen Brust-OP –

Voraussetzungen, Höhe und

Vorgehensweise

⚖️ Wann besteht Anspruch auf

Schmerzensgeld?

Nicht jedes ästhetisch unbefriedigende Ergebnis einer Brustoperation begründet automatisch einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Ein Anspruch kommt insbesondere dann in Betracht, wenn ein ärztlicher Behandlungsfehler, ein Aufklärungsfehler oder eine mangelhafte Nachsorge vorliegt. Typische Beispiele sind: ❌ fehlerhafte Implantatlage ❌ starke Asymmetrien ❌ dauerhafte Narbenbildungen ❌ Infektionen aufgrund unzureichender Behandlung ❌ Verletzungen von Nerven oder Gewebe ❌ fehlende oder unzureichende Risikoaufklärung Gerade bei rein kosmetischen Eingriffen gelten für Ärzte besonders hohe Anforderungen an die Aufklärung des Patienten.
> Startseite > Schmerzensgeld > Brust OP

Wann liegt ein Behandlungsfehler

vor?

Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn die medizinische Behandlung nicht dem anerkannten fachlichen Standard entspricht. Dazu können beispielsweise gehören:

✔️ Fehler während der Operation

falsche Implantatgröße fehlerhafte Implantatposition Verletzungen von Gewebe oder Muskeln mangelhafte Operationsdurchführung

✔️ Fehler bei der Nachbehandlung

verspätete Behandlung von Entzündungen fehlende Kontrollen unzureichende Nachsorge

✔️ Aufklärungsfehler

Patientinnen müssen vor einer Brustvergrößerung umfassend über Risiken informiert werden. Dazu zählen unter anderem: Kapselfibrose Implantatrupturen Narbenbildung Asymmetrien mögliche Folgeoperationen Wurde über wesentliche Risiken nicht aufgeklärt, kann bereits hierin ein haftungsrelevanter Fehler liegen.

Wie hoch kann das Schmerzensgeld

ausfallen?

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt immer vom Einzelfall ab. Maßgeblich sind insbesondere: Art und Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung Dauer der Beschwerden Anzahl erforderlicher Nachoperationen sichtbare Entstellungen psychische Belastungen dauerhafte Folgeschäden Je nach Schwere des Fehlers können die zugesprochenen Beträge erheblich variieren.

Welche Ansprüche können zusätzlich

bestehen?

Neben Schmerzensgeld kommen weitere Schadensersatzansprüche in Betracht: ✅ Kosten für Korrekturoperationen ✅ Behandlungskosten ✅ Verdienstausfall ✅ Haushaltsführungsschaden ✅ Fahrt- und Pflegekosten ✅ Ersatz zukünftiger Schäden

Wie kann ein Behandlungsfehler

nachgewiesen werden?

Der Nachweis erfolgt häufig durch medizinische Gutachten. Wichtige Beweismittel sind: Operationsberichte Arztbriefe Röntgen- und MRT-Aufnahmen Fotos vor und nach der Operation Zeugenaussagen Sachverständigengutachten Je früher Unterlagen gesichert werden, desto besser lassen sich mögliche Ansprüche durchsetzen.

Welche Verjährungsfristen gelten?

Ansprüche wegen eines Behandlungsfehlers unterliegen grundsätzlich der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem 1. der Schaden bekannt geworden ist und 2. die verantwortliche Person bekannt ist oder hätte bekannt sein müssen. In bestimmten Fällen können längere Fristen gelten.

Gutachterverfahren bei der

Ärztekammer

Vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann ein kostenloses Gutachterverfahren bei den Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern sinnvoll sein. Vorteile: ✔️ außergerichtliche Klärung ✔️ unabhängige Begutachtung ✔️ häufig schnellere Lösung ✔️ geringeres Kostenrisiko

Was Betroffene unmittelbar tun sollten

1️⃣ Medizinische Unterlagen sichern Befunde Arztberichte Operationsprotokolle Rechnungen 2️⃣ Beschwerden dokumentieren Fotos anfertigen Schmerzen und Einschränkungen notieren 3️⃣ Zweitmeinung einholen Eine unabhängige ärztliche Beurteilung kann helfen, mögliche Behandlungsfehler zu erkennen. 4️⃣ Rechtliche Prüfung veranlassen Eine frühzeitige Prüfung erleichtert die Durchsetzung möglicher Ansprüche.

Häufige Fragen (FAQ)

❓ Führt jedes unbefriedigende Ergebnis

zu Schmerzensgeld?

Nein. Entscheidend ist, ob ein Behandlungsfehler oder ein Aufklärungsfehler vorliegt.

❓ Wer muss einen Fehler beweisen?

Grundsätzlich trägt die Patientin die Beweislast. Bei groben Behandlungsfehlern können Beweiserleichterungen zugunsten der Patientin bestehen.

❓ Können auch psychische Folgen

berücksichtigt werden?

Ja. Depressionen, Angstzustände oder erhebliche seelische Belastungen können bei der Bemessung des Schmerzensgeldes berücksichtigt werden.

❓ Sind mehrere Folgeoperationen

ersatzfähig?

Ja. Erforderliche Korrekturoperationen können Teil des Schadensersatzanspruchs sein.

⚖️ Ausgewählte Urteile zu

Behandlungsfehlern bei

Brustoperationen

LG Dortmund, Urteil vom 24.03.2022 – Az. 4 O 280/20 Eine Patientin verlangte Schmerzensgeld nach einer Brustvergrößerung, da die Implantate abgesunken waren („Bottoming-Out-Syndrom“). Das Gericht wies die Klage jedoch ab, weil weder ein Behandlungsfehler noch ein Aufklärungsfehler nachgewiesen werden konnte. Das Sachverständigengutachten sprach für eine anlagebedingte Bindegewebsschwäche der Patientin. OLG Dresden, Urteil vom 25.10.2007 – Az. 8 U 84/06 Nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten stellte das Gericht fest, dass die gewählte Operationsmethode medizinisch ungeeignet war. Die Implantate waren fehlerhaft platziert worden. Der Patientin standen Schmerzensgeld sowie Ersatz zukünftiger Schäden zu. OLG Dresden, Urteil vom 07.12.2006 – Az. 8 U 43/04 Nach einer fehlerhaften Bruststraffungs- und Brustverkleinerungsoperation musste sich die Patientin weiteren Eingriffen unterziehen. Das Gericht sprach Schmerzensgeld zu und berücksichtigte auch psychische Belastungen bei der Bemessung. OLG Oldenburg, Urteil vom 11.11.1997 – Az. 5 U 47/97 Das Gericht stellte bei einer kosmetischen Brustvergrößerung besonders hohe Anforderungen an die ärztliche Aufklärung. Da es sich um keinen medizinisch notwendigen Eingriff handelte, musste die Patientin umfassend über Risiken informiert werden. Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.03.2017 – Az. VI ZR 605/15 Der Bundesgerichtshof entschied, dass mehrere Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer Operation als ein einheitlicher Schmerzensgeldanspruch zu bewerten sind. Die Höhe des Schmerzensgeldes ist anhand einer Gesamtbetrachtung aller Folgen festzusetzen.

Fazit

Die Rechtsprechung zeigt, dass ein Anspruch auf Schmerzensgeld nach einer misslungenen Brustoperation grundsätzlich möglich ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ein Behandlungsfehler oder ein Aufklärungsfehler nachgewiesen werden kann. Ein bloßes Nichtgefallen des ästhetischen Ergebnisses reicht nach der Rechtsprechung regelmäßig nicht aus.

Schmerzensgeldtabelle bei

Behandlungsfehlern an der Brust

Verletzungsfolgen Mögliche Schmerzensgeldhöhe Vorübergehende Beschwerden ohne Dauerschäden 2.000 bis 5.000 Euro Deutliche Asymmetrien und ästhetische Beeinträchtigungen 5.000 bis 15.000 Euro Erforderliche Korrekturoperationen 10.000 bis 25.000 Euro Dauerhafte Narbenbildung und sichtbare Entstellungen 15.000 bis 40.000 Euro Mehrere Folgeoperationen und langwierige Beschwerden 20.000 bis 50.000 Euro Schwere gesundheitliche Folgeschäden oder Nervenschädigungen 30.000 bis 75.000 Euro Besonders gravierende Dauerfolgen mit erheblichen psychischen Belastungen über 75.000 Euro * Die genannten Beträge stellen Orientierungswerte dar und ersetzen keine individuelle rechtliche Beurteilung.

⚖️ Welche Faktoren beeinflussen die

Höhe des Schmerzensgeldes?

Gerichte berücksichtigen insbesondere: ✅ Schwere des Behandlungsfehlers ✅ Anzahl notwendiger Folgeoperationen ✅ Dauer der Schmerzen ✅ Dauerhafte Narben oder Entstellungen ✅ Einschränkungen im Alltag ✅ Psychische Belastungen ✅ Alter der Patientin ✅ Dauerfolgen und zukünftige Beeinträchtigungen
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Praxisnahe Informationen, aktuelle Urteile und hilfreiche Vorlagen- verständlich erklärt
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Schmerzensgeld wegen Bandscheibenschaden Bei einem Bandscheibenschaden handelt es sich meistens um einen Bandscheibenvorfall.
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Autor: Redaktion AMK-Rechtsportal

aktualisiert: Juni 2026 –

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