Vertrag Dauerwohnrecht Vorlage
( 2 Seiten)
Mit diesem Vertrag ist das Recht gesichert, in einer
Wohnung/ Haus auf Zeit oder auch auf Lebenszeit
wohnen zu können.
Diese Wohnrecht muss im Grundbuch eingetragen
werden. Der Vertrag muss also von einem Notar
beurkundet werden.
Sie erhalten das Formular im Word und im PDF
Format.
Die Vorlagen sind mit
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(zum Ausfüllen, Speichern, Drucken, Versenden)
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Dauerwohnrecht – Sicher wohnen trotz
Eigentümerwechsel
Stell dir vor: Du hast dein ganzes Leben in einem Haus verbracht. Nun willst du das
Haus an deine Kinder weitergeben, aber weiter dort wohnen bleiben. Genau hier
kommt das Dauerwohnrecht ins Spiel – eine rechtlich starke Absicherung, die dir
genau das ermöglicht.
Ein Dauerwohnrecht erlaubt dauerhaftes Wohnen, selbst wenn du nicht mehr
Eigentümer der Immobilie bist. Es wird im Grundbuch eingetragen, ist somit
rechtlich abgesichert und gilt gegenüber allen zukünftigen Eigentümern. Anders als
ein Mietvertrag: Dein Recht ist unabhängig vom Willen des Eigentümers.
Die Grundlagen – klar und verständlich
Dauerhaft?: Dauer kann lebenslang sein oder eine feste Frist haben. Wichtig ist:
alles vertraglich regeln.
Dinglich vs. schuldrechtlich: Ein Dauerwohnrecht ist dinglich, also rechtlich im
Grundbuch verankert. Mietverträge sind nur schuldrechtlich – sie enden oft beim
Eigentümerwechsel.
Gesetzliche Basis: §§ 31 ff. Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Dort ist geregelt,
dass eine bestimmte Person eine Wohnung nutzen darf, auch wenn sie nicht
Eigentümer ist.
Dauerwohnrecht richtig vereinbaren
Ein rechtssicheres Dauerwohnrecht entsteht in drei Schritten:
•
Einigung: Berechtigter und Eigentümer einigen sich auf Nutzung, Dauer und
Pflichten.
•
Notarielle Beurkundung: Der Vertrag wird offiziell beurkundet – ohne Notar ist
das Dauerwohnrecht nicht gültig.
•
Grundbucheintragung: Erst mit Eintragung wird das Recht dinglich wirksam.
Praktischer Tipp: Formuliere klar, wer für Betriebskosten, Instandhaltung oder
Versicherung zuständig ist. Das spart später Streit.
Wichtige Vertragsinhalte
Damit dein Dauerwohnrecht wirklich unverrückbar ist, sollten folgende Punkte
enthalten sein:
•
Wer darf wohnen? Name der berechtigten Person(en)
•
Wie lange gilt das Recht? Lebenslang oder befristet
•
Pflichten & Kosten: Betriebskosten, Instandhaltung, Versicherung
•
Regelungen bei Verkauf: Das Wohnrecht bleibt bestehen
•
Vererbung oder Übertragbarkeit: Optional im Vertrag festlegen
Praxisbeispiel aus dem Alltag
Die Familie Meier möchte ihr Haus an ihre Tochter Anna übertragen. Doch
die Eltern wollen weiter im Haus wohnen bleiben. Lösung: Dauerwohnrecht
auf Lebenszeit.
Der Vertrag wird notariell beurkundet. Das Wohnrecht wird ins Grundbuch
eingetragen.
Anna ist Eigentümerin, die Eltern wohnen weiterhin sicher im Haus –
rechtlich abgesichert.
Merke: Ohne Grundbucheintrag wäre das nur ein Mietvertrag – nicht sicher
gegen spätere Eigentümer.
Vorteile & mögliche Stolperfallen
Vorteile
Sicheres Wohnrecht, auch wenn Eigentümer wechseln
Flexibel: Lebenslang oder befristet
Planungssicherheit für Nachfolge oder Altersvorsorge
Stolperfallen
•
Dauerwohnrecht belastet die Immobilie → Verkauf schwieriger
•
Notar- und Grundbuchkosten fallen an
•
Ungenaue Formulierungen können Rechtsstreit verursachen
Extra-Tipps für mehr Sicherheit
Kombiniere Dauerwohnrecht mit Schenkung oder Verkauf
– so bleiben Berechtigter und Eigentümer klar geschützt.
Regelungen schriftlich festhalten
– mündliche Vereinbarungen sind rechtlich unsicher.
Grundbucheintrag prüfen
– ohne Eintragung gibt es keine dingliche Wirkung.
Häufige Fragen zum Dauerwohnrecht (FAQ)
Was ist ein Dauerwohnrecht?
Ein Dauerwohnrecht erlaubt die dauerhafte Nutzung einer Wohnung oder eines
Hauses, ohne selbst Eigentümer zu sein. Es wird im Grundbuch eingetragen
und bietet hohe rechtliche Sicherheit.
Wann wird ein Dauerwohnrecht genutzt?
Häufig bei familiären Immobilienübertragungen, Schenkungen oder zur
Absicherung im Alter.
Unterschied zum Wohnrecht?
Das Wohnrecht ist meist persönlich und nicht übertragbar. Das
Dauerwohnrecht ist umfassender und kann vererblich oder veräußerlich sein.
Unterschied zur Miete?
Miete ist kündbar und nicht im Grundbuch gesichert. Das Dauerwohnrecht
besteht dauerhaft und ist stärker geschützt.
Ist ein Notar erforderlich?
Ja. Vertrag und Grundbucheintragung sind zwingend notwendig.
Welche Kosten entstehen?
Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. laufende Kosten wie Betriebskosten
oder Instandhaltung.
Kann man ein Dauerwohnrecht vererben oder verkaufen?
Ja, sofern der Vertrag keine Einschränkungen vorsieht.
Kann das Dauerwohnrecht gelöscht werden?
Nur mit Zustimmung der Beteiligten oder bei vertraglich geregelten
Voraussetzungen.
Welche Pflichten hat der Berechtigte?
Er trägt in der Regel laufende Kosten und sorgt für den ordnungsgemäßen
Gebrauch der Immobilie.
Ist das Dauerwohnrecht steuerlich relevant?
Ja, insbesondere bei Schenkung, Erbschaft oder entgeltlicher Vereinbarung.
Für wen ist ein Dauerwohnrecht sinnvoll?
Für alle, die langfristig wohnen möchten, ohne Eigentum zu erwerben –
besonders innerhalb von Familien.
Hinweis:
Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen stellen keine
Rechtsberatung im Einzelfall dar. Trotz sorgfältiger Recherche kann
keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit
übernommen werden. Für eine verbindliche Bewertung empfehlen wir
die Beratung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
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